Böhm+ Architektur Singen

Brandhof

Modernisierung und Umnutzung eines Hofguts auf der Höri (KN)

Das Hofgut Brandhof, gelegen zwischen der kleinen Gemeinde Schienen und der Schweizer Grenze, besteht aus vier Gebäuden. Kernstück des in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts errichteten Komplexes bildet das zweigeschossige Haupthaus mit der angegliederten Ökonomie. Durch ein weiteres freistehendes Ökonomiegebäude sowie einen Schopf entsteht eine dreiseitig geschlossene Anordnung. In der sich zum östlich gelegen Waldrand öffnenden Platzsituation bildet ein mächtiger Nussbaum das Zentrum des von Wiesen, Weiden und Feldern umgebenen Idylls.
Unter dem als Hochparterre ausgebildeten Haupthaus befindet sich ein stattlicher Gewölbekeller mit direktem Zugang zu den Freiflächen.
Die bestehende historische Substanz besteht überwiegend aus Bruchsteinmauerwerk, im Ökonomiebereich ergänzt durch Zimmermanns mäßige Holz und Fachwerk Konstruktionen. Das freistehende Ökonomiegebäude, welches den ältesten Teil des Bestands ausmacht, wurde bereits als Ziegelmauerwerk errichtet.
Aufgabe besteht nun darin, ein dem bestehenden Gebäudekomplex entsprechendes Nutzungskonzept zu erstellen, welches den alten Gemäuern neues Leben einhaucht ohne seine natürliche Umgebung zu belasten.

Beauftragte Leistungsphasen: 1-4
Stand: Bauphase